HOI News
April 1, 2026

Bei Kleinkindern zählt noch jedes Jahr – deshalb freuen wir uns sehr, heute, am 1. April 2026, den 3. Geburtstag von HOI zu feiern. Mittlerweile nicht mehr zu dritt, sondern dank Christophe zu viert und zusätzlich mit HOI-Baby Jonna!
Wir werden oft gefragt, wie wir auf unseren Namen gekommen sind. Die kurze Antwort: ganz einfach. In Zürich ist «Hoi!» die dialektale Form von «Hallo» – persönlich, nahbar und in der Regel per Du. Die formelle Variante ist «Grüezi», wirkt aber distanziert. Mit «HOI» wollen wir Nähe ausdrücken: unsere Verbundenheit zur Region und unseren Anspruch, Beziehungen auf Augenhöhe zu pflegen – mit Kundinnen und Partnern.
Ganz so geradlinig verlief der Weg zum Namen dann nicht – auch wenn er keine Bieridee war, sondern mit Gin begann. An einer frühen Sitzung zur Agenturgründung liessen wir uns vom finnischen Gin Tahko inspirieren, der die Kreativität durchaus beflügelte.
Lina gefiel der Name der Zürcher Kreativagentur «Freundliche Grüsse». Über die Vorschläge «Ciao», «Bleu» oder «Talk» (eine Anlehnung an eben besagten Gin) landeten wir schliesslich bei «HOI» – kurz, prägnant und mit klarer Haltung. Die Domain hoi.ch war zwar bereits vergeben, aber www.hoi-kommunikation.ch noch frei. Ein Glücksfall: So wird bereits im Namen klar, wofür wir stehen.
Eine kleine Hürde gab es dennoch: Die Agentur Mediaschneider hatte mit der «Hoy AG» eine Tochterfirma mit nahezu identischer Aussprache. Für Inhaber Urs Schneider war das jedoch kein Problem. Im Gegenteil: Er nahm sich Zeit, unseren Businessplan kritisch zu prüfen – dafür nochmals herzlichen Dank! Weitere Freunde wie Peter Eberhard und Sacha Moser von Foundry unterstützten uns in der Gründungsphase.
Amüsant waren die Reaktionen zum Launch von «HOI» am 1. April 2023. Ein ehemaliger Arbeitskollege, Marco Greiner aus Basel gratulierte – mit einer freundschaftlichen Spitze nach «Ziri» – und schlug «Sali» als Namen für eine allfällige Basler Filiale vor. Aus Bern kam «Tschou», aus München «Servus», aus Übersee «Hello». Gut zu wissen: «HOI» ist sprachlich problemlos skalierbar.
Doch woher kommt der Gruss «Hoi» eigentlich? Erstaunlicherweise ist der Begriff viel älter, als erwartet. Ursprünglich war «Hoi» im alemannischen Raum kein Gruss, sondern ein Zuruf – etwa von Hirten oder Fuhrleuten, um Tiere anzutreiben oder Ordnung zu halten. Im Sinne von «auf!» oder «vorwärts!» wurde er später auch gegenüber Menschen verwendet, bevor er sich allmählich zur Begrüssung entwickelte.
Erst im 20. Jahrhundert ist «Hoi» überhaupt als «Hallo» belegt. Es begann seinen Siegeszug zunächst in der Ostschweiz, insbesondere unter Jugendlichen. Von dort verbreitete sich der Ausdruck über die ganze Deutschschweiz, auch wenn er in einigen Regionen bis heute weniger gebräuchlich ist. Parallel dazu existieren ähnliche Formen in anderen Sprachräumen: In den Niederlanden etwa wird «Hoi» ebenfalls als lockere Begrüssung verwendet, möglicherweise verwandt mit dem Seemannsgruss «Ahoi».
Dass sich ein einfacher Zuruf zu einem modernen, persönlichen Gruss entwickelt hat, passt für uns perfekt: «Hoi» steht für Bewegung, Direktheit und Nähe – genau das, was wir auch in unserer Kommunikation leben.
In diesem Sinne sagen wir (a)HOI – auf viele weitere Geburtstage. Wir freuen uns!